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Ärzteschaft

1.000 Versicherte in ADHS-Vertrag in eingeschrieben

Dienstag, 30. März 2010

Berlin – Der erste Vertrag zur qualitätsgesicherten Versorgung von Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) in Baden-Württemberg wird von Patienten und Ärzten angenommen. Ein Jahr nach der Unterzeichnung sind rund 1.000 Versicherte und 170 Ärzte und Therapeuten in den Versorgungsvertrag eingeschrieben.

„Wir bieten den jungen Betroffenen seither Behandlungen nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien an. Mit diesem Vertrag haben wir ein wichtiges Zeichen für die innovative Patientenversorgung gesetzt“, sagt Achim Hoffmann-Goldmayer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW).

Ziel des Vertrages ist es, betroffene Kinder und Jugendliche zielgerichtet und qualitätsgesichert zu diagnostizieren und zu therapieren. Dazu haben sich die teilnehmenden Ärzte und Therapeuten zu 36 Teams zusammengeschlossen, die wiederum mit weiteren Behandlern wie Ergotherapeuten zusammenarbeiten. „Innovative Vertragskonzepte wie dieses bieten den Patienten eine auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Versorgung“, betont Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

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Den ADHS-Vertrag haben die KVBW, die Vertragsarbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen des Bundeslandes und die KBV geschlossen. © hil/aerzteblatt.de

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