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Hartmannbund für Zweiteilung des Hammerexamens

Mittwoch, 14. April 2010

Berlin – Der Hartmannbund fordert, den zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Hammerexamen) wieder zu splitten. Wie in der alten Approbationsordnung solle der theoretische Teil wieder vor und der praktische Teil nach dem Praktischen Jahr (PJ) stattfinden.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Medizinstudierenden durch die Zusammenlegung der vormals getrennten mündlichen und schriftlichen Prüfungsabschnitte auf das 12. Semester inhaltlich deutlich schlechter vorbereitet in das PJ gehen“, sagt Constantin Janzen, Vorsitzender der Medizinstudierenden im Hartmannbund. Dass dies viele Fakultäten erkannt und als Abhilfe eine hauseigene PJ-Eingangsprüfung eingeführt hätten, könne nicht im Sinne der Studierenden sein.

Immerhin bedeute dies einen zusätzlichen großen Test, so Janzen. Zudem fordert der Verband, dass die Studierenden mehr Zeit zum Lernen bekommen. „Es kann nicht sein, dass der rechtmäßige Urlaub als reine Lernphase herhalten muss und die Studierenden dann insgesamt 1,3 Jahre keine echte Freizeit mehr haben“, kritisiert Janzen. © hil/aerzteblatt.de

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