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Medizin

Diabetes kann Risiko für Vorhofflimmern um 40 Prozent erhöhen

Dienstag, 27. April 2010

Seattle – Ein um 40 Prozent höheres Risiko für Diabetiker, ein Vorhofflimmern zu entwickeln, beschreibt eine Arbeitsgruppe um Sascha Dublin vom Group Health Research Institute im Bundesstaat Washington.

Die Arbeit erschien im Journal of General Internal Medicine (10.1007/s11606-010-1340-y). Diabetes ist ein schon bekannter Risikofaktor für die Entstehung von Vorhofflimmern. Die bisherige Datenlage wurde jedoch häufig kontrovers diskutiert.

Die Autoren betonen, dass in bisherigen Studien zu diesem Thema weder die Dauer des Diabetes noch die Kontrolle des Blutzuckerspiegels ausreichend berücksichtigt worden seien. Beispielsweise verdoppelte sich das Flimmer-Risiko bei ungünstigen HbA1c-Werten.

Hatten Patienten allerdings gut eingestellte Blutzuckerspiegel mit HbA1c-Werten unter sieben, so zeigten sich kaum erhöhte Risiken im Vergleich zu Nicht-Diabetikern. Man könne nun Patienten mit Diabetes, die beispielsweise Herzpalpitationen zeigen, genauer diagnostizieren und behandeln, so Dublin. © hil/aerzteblatt.de

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