Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Streit um Studie zu ambulanten Operationen

Dienstag, 27. April 2010

Hamburg / München – Die KBV-Studie „Ökonomische Betrachtung des ambulanten Operierens“ sorgt bei niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern für Meinungsverschiedenheiten. Während die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den Gutachtern vorwarf „die Versorgungsrealität zu verkennen“, begrüßten der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) und der Deutsche Facharztverband (DFV) die Ergebnisse. Laut der Untersuchung ließen sich durch ambulante Eingriffe jährlich dreistellige Millionenbeträge einsparen.

„Das Gutachten zeigt endlich schwarz auf weiß, dass der Grundsatz ‚ambulant vor stationär’ nicht nur die Patienten, sondern auch die Kostenträger entlastet“, kommentierte BNC-Präsident Dieter Haack. Zuvor hatte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum dagegen vor Defiziten in der Nachsorge ambulanter Eingriffe gewarnt und dem Gutachten vorgeworfen „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen.

Für Haack ist dieser Frontalangriff nicht verwunderlich: „Immerhin gehen Patienten, die sich beim niedergelassenen Facharzt ambulant operieren lassen, der stationären Behandlung verloren“, so der BNC-Präsident. Die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich würde den Krankenhäusern finanzielle Ressourcen entziehen und werde daher wider jegliche Vernunft abgelehnt. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige