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Medizin

Neues Medikament gegen Kleinhirn-Ataxie

Dienstag, 4. Mai 2010

Rom – Der Wirkstoff mit dem Namen Riluzol kann die Beschwerden rund um eine zerebelläre Ataxie mindern. Das bisher nur bei amyotropher Lateralsklerose eingesetzte Medikament entfaltet seine Wirkung innerhalb kurzer Zeit und ohne bedeutsame Nebenwirkungen.

Das fanden die Wissenschaftler der Sapienzia-Universität in einer Pilotstudie heraus und publizierten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Neurology (doi:10.1212/WNL.0b013e3181d31e23). 

Gemessen an einer internationalen Skala, die das Ausmaß von Ataxien bestimmt, besserte sich nach Medikamenteneinnahme die Symptomatik bei 13 von 19 Patienten.

Im Vergleich zu Patienten mit Placebo-Einnahme zeigten sich bei diesen Patienten erhebliche Besserungen in Bewegung, Haltung und Sprachvermögen. Bisherige Therapien bestanden nur aus konservativen Methoden, wie logopädischen Übungen oder Krankengymnastik.

Der Leiter der Studie, Giovanni Ristori, betonte vor allem die schnelle Wirkung des Riluzols. Herausstechend sei der „substanzielle, klinische Effekt innerhalb eines derart kurzen Zeitfensters“.

Thomas Klockgether von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie kommentierte die Ergebnisse ebenfalls positiv und ergänzte, dass auch in Deutschland eine größere Studie zu diesem Thema folgen würde. © hil/aerzteblatt.de

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