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Vermischtes

Sozialer Führungsstil beugt Burnout vor

Dienstag, 18. Mai 2010

Gütersloh – Ein gutes Verhältnis zwischen Führungskräften und Angestellten reduziert das Burnout-Risiko in Unternehmen. Dies zeigt erstmals eine Langzeitstudie des schweizerischen Instituts „sciencetransfer“ in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung.

Demnach führt bereits eine um 20 Prozent intensivere Unterstützung seitens der Führungskräfte zu zehn Prozent weniger Erkrankungen durch Burnout. „Ein derartiger Wert gilt arbeitsmedizinisch als deutliche Verbesserung“, verwies die Bertelsmann-Stiftung bei der Vorstellung der Studie.

Vor diesem Hintergrund forderte die Stiftung eine Neuausrichtung der modernen Personalpolitik. „Wer qualifizierte Fachkräfte halten und den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens sichern will, wird die Burnout-Raten im Betrieb deutlich senken müssen“, sagte Projektmanager Detlef Hollmann.

Bundesweit entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen laut einer aktuellen Studie der Betriebskrankenkassen volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Dabei entfallen etwa 3 Milliarden Euro auf die Krankheitsbehandlung und 3,3 Milliarden Euro auf Produktionsausfälle. Danach könnte die Verringerung der durch Burnout bedingten Erkrankungen um zehn Prozent zu Einsparungen von mehreren Hundert Millionen Euro jährlich führen. © hil/aerzteblatt.de

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