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Politik

Arbeitslose sind häufiger krank

Donnerstag, 27. Mai 2010

Berlin – Arbeitslose sind heute deutlich häufiger krank als vor vier Jahren. Das geht aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach stieg die Zahl der Fehltage von Arbeitslosengeld-I-Empfängern seit 2006 um 28 Prozent. Besonders ins Gewicht fielen laut TK dabei psychische Erkrankungen mit einem Zuwachs von 44 Prozent.

Sozialverbände führen die starke Zunahme von Erkrankungen auf das Inkrafttreten der Hartz-Gesetze zurück. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, kritisierte, der seelische Druck auf Arbeitslose und ihre Familien sei enorm, da Hartz IV bedeute, bereits nach einem Jahr Arbeitslosigkeit „in die Armut zu stürzen“. Auch der Sozialverband VdK warnte, der Gesundheitsreport zeige unzweifelhaft, dass „die Angst vor Hartz IV krank macht“.

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Avatar #102636
Hansedoc
am Mittwoch, 2. Juni 2010, 20:31

Nicht überraschend!

Angststörungen und Depressionen werden ja schon durch die Wirtschaftskrise befördert - daß das die Arbeitslosen umso härter betrifft, liegt ja auf der Hand.
Die beste Therapie ist momentan wahrscheinlich Lena!
Avatar #88217
Dieter
am Freitag, 28. Mai 2010, 10:10

Wie wäre es mit einem generellen Mindestlohn landesweit?

Welch segenreiche Sache dies ist, kann man in Iglu- und Pisaland Deutschland wohl nicht begreifen. In (fast) allen anderen europ. Ländern, ja selbst in den USA, gibt es einen mehr oder minder sinnreichen gesetztlichen Mindestlohn für Alle.
LNS

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