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Medizin

Raucher­entwöhnung auch bei Schizo­phrenie-Patienten möglich

Mittwoch, 2. Juni 2010

York – Eine Raucherentwöhnung ist auch bei schwer psychisch Erkrankten möglich und erfolgreich, wie eine Studie im Journal Addiction (doi:10.1111/j.1360-0443.2010.02946.x) berichtet. Offenbar unterlassen viele Ärzte solche Behandlungen aus Furcht vor einer Verschlechterung der psychischen Verfassung.

Eine mögliche Entwöhnung sei jedoch aufgrund des erhöhten Risikos für durch Rauchen bedingte Folgeerkrankungen von großer Bedeutung, so die Autoren unter der Leitung von Erstautorin Lindsay Banham.

Die Wissenschafter der Hull York Medical School von der Universität in York analysierten Kohortenstudien zur Raucherentwöhnung und fanden acht Forschungsarbeiten zu pharmakologischen beziehungsweise psychologischen Behandlungen.

Bei den meisten zeigte sich ein moderater Erfolg der Interventionen, bei einigen sogar mit signifikanten Unterschieden vor und nach der Behandlung. Sie beobachteten unter anderem, dass Patienten mit Schizophrenie besonders gut auf die Therapie ansprachen.

Raucherbehandlungen sind laut dieser Untersuchung sicher und effektiv, sodass die Wissenschaftler nun hoffen, dass ihre Ergebnisse Einfluss auf die Betreuung psychisch schwer erkrankter Patienten nehmen. © hil/aerzteblatt.de

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