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Medizin

Geburtstermin beeinflusst Lernfähigkeiten

Donnerstag, 10. Juni 2010

Glasgow – Kinder, die vor der 40. Gestationswoche geboren werden, leiden in der Schule häufiger unter Lernstörungen. Dies kam in einer retrospektiven Kohortenstudie in PLoS Medicine (2010; 7: e1000289) heraus.

Unter Special Educational Needs (SEN) werden in Großbritannien Lernstörungen zusammengefasst, die eine spezielle Förderung der Kinder erforderlich machen. In Schottland trifft dies auf etwa 5 Prozent der Kinder zu. Jill Pell von der Universität Glasgow hat die SEN-Diagnose mit dem Gestationsalter bei der Geburt in Beziehung gesetzt. Sie konnte dafür auf die Daten von mehr als 400.000 Schülern zurückgreifen. Es ist damit die bisher größte Studie zu dieser Fragestellung.

Das Ergebnis ist eine (bis zur 41. Woche) inverse Assoziation zwischen Gestationsalter und der SEN-Diagnose. Schon für Kinder, die in der 37. bis 39. Woche zur Welt kamen, war das Risiko um 16 Prozent erhöht (Odds Ratio 1,16).

Bei einem Geburtsalter von 33 bis 36 Wochen stieg die Odds Ratio auf 1,53, bei einer Frühgeburt nach 28 bis 32 Wochen sogar auf 2,66 und bei extremen Frühgeburten in der 24. bis 27. Woche auf 6,92. Ein leicht erhöhtes Risiko auf eine SEN hatten auch übertragene Kinder ab der 42. Woche. Nach den Berechnungen Pells sind Frühgeburten für 10 Prozent aller SEN-Fälle verantwortlich. © rme/aerzteblatt.de

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