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Junge Menschen werden zum Blutspenden aufgefordert

Freitag, 11. Juni 2010

Köln – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat anlässlich des Weltblutspendetags am Montag junge Leute zum Blutspenden aufgerufen. Das Durchschnittsalter der Spender vieler Einrichtungen liege schon jetzt über 50 Jahren, deshalb sei zu erwarten, dass viele Menschen in den kommenden Jahren aus Altersgründen nicht mehr spenden könnten, sagte die BZgA-Direktorin, Elisabeth Pott, am Freitag in Köln. Deshalb würden junge Spender zusätzlich gesucht.

Pott äußerte sich erfreut, dass der Anteil der jungen Spender unter 25 Jahren in den vergangenen vier Jahren um 25 Prozent gestiegen sei. Studien belegten, dass sich jeder zweite junge Erwachsene vorstellen könnte, Blut zu spenden. Um diese Zielgruppe zu gewinnen, unterstützt die BZgA die Blutspendeeinrichtungen mit Infoständen an Unis, Kinos, Fitnessstudios oder in der Disko. Dort informieren die Experten und bauen so Unsicherheiten ab.

In Deutschland können gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren Blut spenden. Täglich werden rund 15 000 Blutspenden in Deutschland benötigt. Saisonal oder regional kommt es schon jetzt zu Engpässen, beispielsweise in den Sommermonaten. © hil/aerzteblatt.de

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