Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Psychische Krankheiten bei jungen Erwachsenen auf dem Vormarsch

Montag, 12. Juli 2010

Hamburg – Immer mehr junge Erwachsene haben psychische Probleme. Das hat die DAK in einer Langzeitanalyse ermittelt. Demnach sind in den vergangenen zwölf Jahren psychische Erkrankungen besonders bei den 20- bis 29-Jährigen überproportional gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung plädiert die DAK dafür, einer Chronifizierung durch gezielte Früherkennung und Behandlung vorzubeugen.

Seit 1997 haben sich laut DAK psychisch verursachte Krankheitsfälle bei Frauen zwischen 20 und 29 Jahren um 143 Prozent weit mehr als verdoppelt. Zum Vergleich: Der Anstieg bei den berufstätigen Frauen aller Altersgruppen lag bei 107 Prozent. Bei den Männern zeigt sich die gleiche Entwicklung. Die 25- bis 29-Jährigen wiesen in den vergangenen zwölf Jahren 124 Prozent mehr Fälle auf. Insgesamt stiegen bei allen berufstätigen Männern die Krankheitsfälle um 97 Prozent.

„Immer mehr junge Menschen reagieren offensichtlich mit psychischen Problemen auf ihre Anforderungen im schulischen, beruflichen und privaten Umfeld“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Entwicklung. Die zunehmende Belastung durch Stress führe offenbar schon bei jungen Erwachsenen zu immer mehr Krankschreibungen aufgrund von Depressionen oder Ängsten. Neben dem alltäglichen Stress hinterlassen laut DAK-Analyse dabei auch Alkoholkonsum und Mobbing ihre Spuren. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige