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Ärzteschaft

Ärzte machen sich für Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark

Freitag, 16. Juli 2010

Berlin – Familienfreundliche Arbeitsbedingung tragen entscheidend dazu bei, die Attraktivität des Arztberufes zu erhöhen und den Ärztemangel zu bekämpfen. Darauf hat der Marburger Bund (MB) anlässlich der ersten Sitzung des Runden Tisches „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) Mitte Juli verwiesen.

„Unzureichende Vereinbarkeit stellt einen der wichtigsten Gründe für die Abwanderung von Ärzten in alternative Berufsfelder und ins Ausland dar“, erklärte MB-Vorsitzender Rudolf Henke.

Neben angemessenen Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind nach Ansicht des MB-Vorsitzenden die Einhaltung geltenden Arbeitszeitrechts sowie die Durchsetzung tarifrechtskonformer, flexibler Arbeitszeitmodelle eine wesentliche Voraussetzung für die Familienfreundlichkeit von Krankenhäusern.

„Nur wenn wir sicher sein können, dass vereinbarte Arbeitszeiten eingehalten werden, in einer Weiterbildung auch Teilzeit möglich ist und insgesamt flexible und kreative Arbeitszeitmodelle vorhanden sind, werden mehr Ärzte den Weg in die klinische Medizin finden und auch dort bleiben wollen“, betonte Henke. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsse sich wie ein roter Faden durch alle Stadien einer Berufskarriere ziehen.

Unterdessen begrüßte der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) den Runden Tisch als ein „hoffnungsvolles Signal für notwendige Veränderungen der Arbeitsbedingungen von Ärzten“. Er könne zu einem konstruktiven Austausch der Beteiligten mit konkreten Lösungsvorschlägen beitragen, sagte DÄB-Präsidentin Regine Rapp-Engels. Gleichzeitig betonte der DÄB, dass die Forderungen zur Work-Life-Balance auch für pflegende Angehörige gelten müssten.

© hil/aerzteblatt.de

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