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Immer mehr Beschäftigte bekommen Antidepressiva

Donnerstag, 12. August 2010

Hamburg – Deutschlands Arbeitnehmer nehmen immer mehr Antidepressiva ein. Das zeigt eine Sonderauswertung des TK-Gesundheitsreports. Demnach hat sich das Volumen der verschriebenen Antidepressiva unter Deutschlands Beschäftigten in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Statistisch erhielt 2009 jeder Berufstätige durchschnittlich für acht Tage Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Das bedeutet einen Anstieg von 113 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000.

Gravierende Unterschiede bestehen zwischen den einzelnen Bundesländern: Während die Berufstätigen in Bayern mit neun Tageseinheiten bundesweit das höchste Pro-Kopf-Volumen erhielten, bekamen die Sachsen-Anhaltiner lediglich für knapp sechs Tage Antidepressiva.

„Das ist vor allem vor dem Hintergrund erstaunlich, dass die Berufstätigen im Freistaat die wenigsten psychisch bedingten Krankschreibungen haben", erklärt Wiebke Arps, die bei der TK für den Gesundheitsreport verantwortlich ist. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #87250
adonis
am Montag, 16. August 2010, 17:53

Vielleicht sollte man sich fragen, ob nicht die pharmazeutische Industrie ihre Smarties

zu sehr propagiert. Schön dass Antidepressiva weniger fühlbare Nebenwirkungen haben. Dafür gibt es halt Osteoporse und ähnliche nette Dinge, die man aber erst nach einigen Jahren spürt. Echte schwere Depressionen sind wohl ehr nicht mehr geworden. Und gewisse Zweifel sollte uns Ärzten durchaus bleiben.
Avatar #59087
Saßmannshausen
am Montag, 16. August 2010, 17:31

Antidepressivum versus Krankschreibung

Während die Berufstätigen in Bayern mit neun Tageseinheiten bundesweit das höchste Pro-Kopf-Volumen erhielten ...

„Das ist vor allem vor dem Hintergrund erstaunlich, dass die Berufstätigen im Freistaat die wenigsten psychisch bedingten Krankschreibungen haben"

Ja vielleicht gerade deswegen!
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