NewsAuslandEU fördert Schizo­phrenieforscher
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

EU fördert Schizo­phrenieforscher

Montag, 23. August 2010

Mannheim – Die Europäische Union fördert mit 1,4 Millionen Euro ein Mannheimer Projekt zur verbesserten Behandlung der Schizophrenie. Knapp 20 europäische Institutionen erhalten mehr als elf Millionen Euro für eine internationale Netzwerkforschung auf dem Gebiet, wie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) am Montag in Mannheim mitteilte.

Unter dem Namen „Optimize“ sollen die Wissenschaftler binnen sechs Jahren neue therapeutische Ansätze in der Behandlung erforschen und Medikamente mit weniger Nebenwirkungen entwickeln.

Laut ZI zählt die Schizophrenie zu den psychischen Krankheiten mit dem größtem Leidensdruck und der größten Beeinträchtigung des Lebens. Zwei bis drei Prozent aller jungen Menschen erkrankten daran und müssten teilweise lebenslang behandelt werden sowie schwere Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Im Mittelpunkt der medikamentösen Weiterentwicklung des ZI steht Cannabidiol, das laut ZI-Chef Markus Leweke eine gut verträgliche Therapie ermöglicht. Cannabidiol dürfe nicht mit Cannabispräparaten verwechselt werden, weil diese den Verlauf der Erkrankung verschlechterten. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Oktober 2020
Palo Alto – Die erhöhte Anfälligkeit für Psychosen, unter denen Menschen mit dem Mikrodeletionssyndrom 22q11 leiden, könnte auf das Fehlen eines Gens zurückzuführen sein, das normalerweise eine
Warum eine Genmutation das Risiko auf eine Schizophrenie erhöht
17. April 2020
New Haven/Connecticut − Die zugelassenen Antipsychotika können zwar Halluzinationen und andere Positivsymptome unterdrücken, es fehlt jedoch ein Medikament, das Antriebsmangel, Affektstörungen
Schizophrenie: TAAR1-Agonist lindert in Studie auch Negativsymptome einer Psychose
9. Januar 2020
New York – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Ende des Jahres ein Antipsychotikum mit einem „potenziell neuartigen“ Wirkungsmechanismus zugelassen. Nach den jetzt in JAMA Psychiatry (2019; doi:
Schizophrenie: Neuer Wirkstoff könnte Gewichtszunahme und kardiometabolische Risiken vermeiden
2. Januar 2020
Baltimore – Der frühe Kontakt zu Hunden im Haushalt war in einer Kohortenstudie in PLOS One (2019; doi: 10.1371/journal.pone.0225320) mit einem um 1/4 verminderten Risiko verbunden, an einer
Hunde, nicht aber Katzen könnten im Haushalt vor Schizophrenien schützen
31. Mai 2019
Ulm – Eine Augenuntersuchung mit dem Verfahren der optischen Kohärenztomografie (OCT) könnte die Diagnostik von Schizophrenien verbessern. Das berichten Wissenschaftler der Ulmer Universitätsmedizin
Netzhautanalyse könnte Schizophreniediagnostik verbessern
2. April 2019
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat eine neue S3-Leitlinie Schizophrenie herausgegeben. Sie enthält in 162
S3-Leitlinie Schizophrenie umfasst viele neue Elemente
5. Februar 2019
Boston – US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die übermäßige Beschneidung der Synapsen („Pruning“) in der Pubertät, die als Ursache der Schizophrenie diskutiert wird, im Labor
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER