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Kinderkardiologen fordern Früherkennungsprogramm für angeborene Herzfehler

Freitag, 10. September 2010

Berlin –Angeborene Herzfehler werden in der Schwangerschaftsvorsorge nur selten erkannt. Das ist das Ergebnis der bundesweiten PAN-Studie, die zwischen 2006 und 2009 alle Neugeborenen mit einem Herzfehler erfasst hat. Die Ergebnisse sind der Zeitschrift Klinische Pädiatrie erschienen (doi 10.1055/s-0030-1254155).

Vor diesem Hintergrund fordert die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) unter anderem ein standardisiertes Früherkennungsprogramm für angeborene Herzfehler. „Die pränatale Diagnosestellung ist bei mittelschweren und schweren Herzfehlern von enormer Bedeutung für die Gesundheit des Kindes und für die Planung der Korrekturoperation", erklärte Hashim Abdul-Khaliq, Sprecher des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler. Werde der Herzfehler frühzeitig erkannt, könne dies das Operationsergebnis und den langfristigen Krankheitsverlauf nachhaltig positiv beeinflussen.

Laut PAN-Studie kommt bundesweit eins von hundert Kindern mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Dabei sind frühgeborene Babys (18,7 Prozent), Neugeborene mit einem Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm (17,5 Prozent) und Mehrlingsgeburten (6,2 Prozent) besonders häufig betroffen. © hil/aerzteblatt.de

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