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Engmaschige Betreuung depressiver Patienten senkt Suizidrisiko

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Berlin – Eine engmaschige Betreuung von Patienten mit Depressionen zu Behandlungsbeginn senkt das Suizidrisiko. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Vorfeld ihrer Jahrestagung Ende November in Berlin hingewiesen. Denn die Wirkung von Antidepressiva könne sich ab dem Beginn der Einnahme um bis zu vier Wochen verzögern.

Der DGPPN zufolge leiden in Deutschland derzeit vier Millionen Menschen an einer Depression. Die Erkrankung bleibe jedoch häufig unerkannt und unbehandelt. Zudem blieben oft auch Suizidpläne der Betroffenen verborgen.

„Depressive Patienten haben häufiger ein stark erhöhtes Suizidrisiko“, heißt es dazu von der Fachgesellschaft. Deshalb sei es unbedingt erforderlich, die Betroffenen während dieser Zeit psychiatrisch-psychotherapeutisch zu begleiten. „Gelegentlich ist dazu die Betreuung in einer Klinik oder Tagesklinik notwendig“, so die DGPPN. © hil/aerzteblatt.de

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