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Ärzteschaft

Ambulante Versorgung größte Herausforderung für die Gesundheitspolitik

Freitag, 8. Oktober 2010

Stuttgart – Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ist die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung die größte gesundheitspolitische Herausforderung der nächsten Jahre. „Alle anderen Themen verlieren ihre Bedeutung, wenn es zunehmend Regionen geben wird, in denen keine wohnortnahe ärztliche Versorgung mehr geleistet werden kann“, erklärte KVBW-Vorstandsvorsitzender Achim Hoffmann-Goldmayer.

Der Vorstandvorsitzende sprach sich dafür aus, angesichts der drohenden Unterversorgung alle vorhandenen Maßnahmen zu nutzen. Dazu gehörten unter anderem Ärztenetzwerke und Kooperationen.

„Sie sind erforderlich, um den Anreiz zur Niederlassung zu erhöhen, aber auch notwendig, um den steigenden Anforderungen an die Versorgung gerecht zu werden“, so Hoffmann-Goldmayer. Kooperationen und Netzwerke sollten zudem künftig auch sektorenübergreifend zwischen den ambulanten und dem stationären Bereich ausgeweitet werden.

Darüber hinaus regte er an, die Kommunen künftig stärker zur Sicherstellung der Versorgung einzubeziehen. „Ohne ein Engagement der Kommunen, die für die Rahmenbedingungen vor Ort zuständig sind, werden wir auch Ärzte nicht dafür gewinnen, sich in eher strukturschwachen Regionen niederzulassen“, sagte der KV-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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