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Hersteller dementiert Lieferengpässe bei Amlopidin Dexcel

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Alzenau – Der Hersteller des Bluthochdruck-Medikaments Amlopidin Dexcel, die Dexcel Pharma GmbH, Alzenau, hat dementiert, dass für Versicherte der AOK und der Techniker Krankenkasse wegen einer Rückrufaktion im Augenblick nicht genügend Packungen des Präparates zur Verfügung stehen.

Hintergrund ist, dass der pharmazeutische Hersteller vergangene Woche über die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) alle Apotheken darüber informiert hatte, dass er diverse Chargen seiner Medikamente wegen Stabilitätsproblemen zurückrufen müsse.

Bundesweit wurden im Jahr 2009 etwa 780.000 AOK-Versicherte mit Amlodipin behandelt, ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI). Die aktuellen Rabattverträge des AOK-Bundesverbands haben bei Amlodipin laut der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nur diesen Anbieter als Lieferanten berücksichtigt.

Laut Dexcel Pharma hatte der Hersteller eine Instabilität des Produkts bei einer längeren Lagerung als 15 Monate festgestellt. Zwischenzeitlich seien aber genügend neue Produkt-Chargen des Präparats mit einer aktualisierten Haltbarkeitskennzeichnung von 15 Monaten in den Handel gelangt. „Amlopidin Dexcel ist somit trotz der Rückruf-Aktion uneingeschränkt verfügbar“, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Mathias Pietras.

Dexcel weist darauf hin, dass von dem Rückruf nur Chargen von Amlopidin erfasst sind, die älter als 15 Monate sind. Tatsächlich handele es sich dabei nur um sehr geringe Packungsmengen. Der hohe Bedarf an diesem Medikament bundesweit lasse den Rückschluss zu, dass die Bestände der betroffenen Chargen bereits nahezu verbraucht seien. © hil/aerzteblatt.de

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