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Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben häufigste Todesursache

Montag, 18. Oktober 2010

Wiesbaden – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Knapp 42 Prozent aller Todesfälle im Jahr 2009 wurden durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Die meisten der daran Verstorbenen (91 Prozent) waren 65 Jahre und älter. Insgesamt starben 150.334 Männer und 206.128 Frauen an den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe zählt, starben im Jahr 2009 60.153 Menschen. Davon waren rund 56 Prozent männlich.

Insgesamt starben im vergangenen Jahr in Deutschland 854.544 Menschen, davon 404.969 Männer und 449.575 Frauen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Jahr 2008 um 1,2 Prozent.

Über ein Viertel aller Verstorbenen (116.711 Männer und 99.417 Frauen) erlag im Jahr 2009 einem Krebsleiden, der zweithäufigsten Todesursache. Bei den Männern dominierten Karzinome der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane. Bei den Frauen waren es ebenfalls bösartige Tumore der Verdauungsorgane sowie der Brustdrüse.

3,7 Prozent aller Todesfälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel auf Verletzungen und Vergiftungen zurückzuführen (31.832 Sterbefälle). 9.571 Personen nahmen sich im Jahr 2009 selbst das Leben. Der Anteil der Männer lag hier bei 75 Prozent. © dapd/aerzteblatt.de

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