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Studie untersucht Vereinbarkeit von Medizinstudium und Familie

Montag, 18. Oktober 2010

Ulm – Viele Medizinstudierende gründen bereits im Studium eine Familie, weil es ihnen einfacher erscheint, Studium und Familie zu vereinbaren als den Arztberuf und die Familie. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Medizinstudierenden in Baden-Württemberg. Wissenschaftler der Universität Ulm haben sie erstellt.

Demnach haben sich 63 Prozent der befragten Medizinstudierenden mit Kindern in Baden-Württemberg bewusst dafür entschieden, noch während des Studiums eine Familie zu gründen. Fast ebenso viele (61 Prozent) haben aber massive Probleme, Medizinstudium und Familie zu vereinbaren.

Dabei führt der Aufbau des Medizinstudiums mit vielen Pflichtkursen, Nachmittagsveranstaltungen sowie gebündelten Prüfungen am Semesterende am häufigsten zu Schwierigkeiten.

Abhilfe könnte hier nach Ansicht der befragten Studierenden eine flexiblere Anwesenheitspflicht, das Angebot von Ersatzleistungen für Fehltermine sowie mehr Veranstaltungsangebote am Vormittag schaffen. Als hilfreich beurteilen die Befragten auch eine individuelle Studienberatung sowie bessere Unterstützungsleistungen und Rahmenbedingungen.

Insgesamt gaben die Umfrageteilnehmer den Universitäten Freiburg, Mannheim, Tübingen und Ulm für ihre Familienfreundlichkeit Durchschnittsschulnoten von 3,4. © hil/aerzteblatt.de

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