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Ärzteschaft

Neues Faltblatt zur Behandlung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus

Freitag, 12. November 2010

Berlin – Ein neues Faltblatt bietet Ärzten, die Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus behandeln, Orientierungshilfen rund um rechtliche Fragen und Kostenerstattung. Entwickelt hat den Flyer die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Berlin (ÄKB) und dem Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin.
 

Schätzungen zufolge leben bundesweit zwischen 200.000 und 600.000 Menschen ohne gültige Papiere. „Aus Angst entdeckt und abgeschoben zu werden, gehen diese Menschen im Krankheitsfall oftmals erst sehr spät zum Arzt“, verweist die BÄK. Dabei gelte auch für diese Patienten die ärztliche Schweigepflicht.

Neben ausführlichen Informationen zu rechtlichen Hintergründen, gibt das Faltblatt auch Tipps, wie und wo Ärzte die Behandlung von Asylbewerbern und illegalen Flüchtlingen abrechnen können. So könnten im Einzelfall neben dem Sozialamt beispielsweise auch Gesundheitsämter oder Unfallversicherungen entstehende Kosten übernehmen.

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© hil/aerzteblatt.de

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