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Vermischtes

Tabakprävention in der Schule funktioniert

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Bonn – Der internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“ ist wirksam und sorgt dafür, dass Schüler langfristig seltener zur Zigarette greifen. Jugendliche, die sich mit ihren Klassen an dem Wettbewerb beteiligten, wissen zudem mehr über die Folgen des Rauchens. Das zeigt eine Studie mit 84 Schulen in Sachsen-Anhalt. Publiziert wurde sie im Journal of Epidemiology and Community Health (2010;64: 202-208).

„Be Smart – Don’t Start“ ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Programm zur Prävention des Rauchens für Schüler. Im Schuljahr 2010/2011 stellen sich 10.550 Schulklassen aus allen deutschen Bundesländern der Herausforderung und wollen vom 15. November bis zum 29. April 2011 rauchfrei bleiben.

Der Wettbewerb wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die AOK, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Lungenstiftung sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

Zu Beginn der Studie gelegentlich rauchende Schüler, die am Wettbewerb teilgenommen haben, rauchen unmittelbar und ein halbes Jahr nach Wettbewerbsende seltener als Jugendliche ohne Teilnahme.

„Be Smart“-Schülerinnen und -Schüler werden im Vergleich zu Mitschülern ohne Wettbewerbs-Teilnahme über den gesamten Studienzeitraum viel seltener zu regelmäßigen Tabakkonsumenten. Diese Auswirkungen auf das Rauchverhalten konnten durch eine wiederholte Wettbewerbsteilnahme im darauf folgenden Schuljahr stabilisiert werden, so die Ergebnisse der Studie.

„Jede dritte Krebserkrankung in Deutschland ist auf das Rauchen zurückzuführen. Wir wollen dazu beitragen, dass junge Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen“, sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, die die Studie finanziert hat. © hil/aerzteblatt.de

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