Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Medizinische Versorgung im Gaza-Streifen weiterhin ungenügend

Donnerstag, 20. Januar 2011

Berlin – Die anhaltend schlechte medizinische Situation im Gazastreifen hat die Ärzteorganisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) kritisiert. Die israelische Blockade des Gazastreifens füge der Gesundheit der 1,5 Millionen Einwohner schwere und zum Teil auch langfristige Schäden zu, hieß es aus der Organisation.

Das Gesundheitsministerium in Gaza beklage den Mangel an dringend benötigten Medikamenten. Zudem kämen immer wieder Palästinenser ums Leben, weil sie aufgrund der Blockade nicht rechtzeitig medizinisch versorgt werden könnten. Am 8. Januar sei der 20-jährige Anas Jumaa Salih an einer schweren Lebererkrankung gestorben, weil er im Shifa Hospital in Gaza nicht behandelt werden konnte.

„Die Gazablockade verletzt zutiefst das grundlegende Recht auf medizinische und humanitäre Versorgung“, sagte die IPPNW-Vorsitzende Angelika Claußen. Die Hilfsorganisation hat die deutsche Bundesregierung daher aufgefordert, sich für die vollständige Aufhebung der Blockade einzusetzen, um die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichenden Lebensmitteln und Medikamenten sowie medizinischen Geräten sicherzustellen. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

23.05.17
Nairobi – Viele Menschen im Sudan, insbesondere Frauen und Mädchen, sind durch den fehlenden Zugang zu medizinischer Versorgung in Lebensgefahr. Dies sei eine Folge der jahrelangen Behinderung von......
22.05.17
Duisburg – Die Hilfsorganisation Kindernothilfe hat beklagt, dass die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen im Ausland immer häufiger eingeschränkt wird. „Der Einsatz für die Rechte von Mädchen und......
18.05.17
Bonn – Der Welthungerhilfe stand im vergangenen Jahr mehr Geld im Kampf gegen den Hunger zur Verfügung als je zuvor. Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die die Organisation gezogen hat. Demnach lag......
17.05.17
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die mangelnde Bereitschaft vieler Staaten kritisiert, sich am internationalen Kampf gegen Hunger und Not zu beteiligen. Merkel zeigte sich heute in......
17.05.17
Rettungseinsätze im Mittelmeer: Senat in Rom entlastet NGO
Rom – Der Verteidigungsausschuss des italienischen Senats hat Nichtsregierungsorganisationen (NGO) von Vorwürfen freigesprochen, bei der Rettung von Migranten mit Schleppern zusammenzuarbeiten. Es......
16.05.17
Berlin – Die Suche nach einer Lösung im Jemen-Konflikt geht weiter. Deutschland sei bereit, in diesem Zusammenhang eine „aktive Rolle“ einzunehmen, erklärte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD)......
15.05.17
Juba – Die Vereinten Nationen (UN) haben mit einem dringenden Appell mehr Hilfe der internationalen Gemeinschaft für die Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Südsudan gefordert. Bis Jahresende bräuchten......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige