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Hohe Akzeptanz bei homöopathischen Arzneimitteln

Freitag, 28. Januar 2011

Frankfurt – Viele Verbraucher setzen auf homöopathische Arzneimittel. Das geht aus einer Online-Umfrage der BKK Gesundheit hervor. Demnach gaben 78 Prozent der mehr als 2.000 Befragten an, dass sie homöopathische Arzneimittel wie Globuli für sich und ihre Familienangehörigen nutzen. Rund 68 Prozent haben sich zudem bereits einer homöopathischen Behandlungsmethode wie Anamnese und Beratung unterzogen.

„Entgegen zahlreicher Veröffentlichungen, die die therapeutische Wirkung der Homöopathie infrage stellen, belegt die Online-Umfrage eindeutig, dass die Verbraucher an die Wirksamkeit der Homöopathie glauben“, heißt es dazu von der Betriebskrankenkasse. So gaben 83 Prozent der gesamten Verwendergruppe an, dass sie an die therapeutische Wirkungskraft homöopathischer Arzneimittel und Behandlungsmethoden glaubt.
 

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Zudem zeigten sich mehr als 50 Prozent der Nutzer „sehr zufrieden“ und 30 Prozent „zufrieden“ mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Mittel. Lediglich 3,3 Prozent antworteten mit „nicht zufrieden“. „Bei der hohen Zufriedenheit spielt sicherlich eine entscheidende Rolle, dass herkömmliche Arzneimittel oftmals Nebenwirkungen haben“, so die BKK.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #100202
Businesspaar
am Montag, 7. Februar 2011, 17:57

Ignorieren? Ob das hilft?

Die Vertreter der starrköpfigen Schulmedizin mögen diese Entwicklung ruhig weiterhin ignorieren. Fakt ist allerdings, nicht nur die Homeöopathie gewinnt immer mehr an Bedeutung, ebenso rasant und auch nachhaltig greift der Patient/Verbraucher zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Generation der braven und alles "was der Arzt sagt" gehorsamen "Kassenpflichterfüller" wird in einigen Jahren SO nicht mehr existent sein.

Vielmehr werden Patienten/Verbraucher/Wähler sich konzentriert formieren und wirksame Maßnahme vollziehen, die dem eigenen Interesse mehr dienlich sind als einer Minderheit, welche leider oft nur Kasse machen will und eben keine würdige Gegenleistung erbringt.

Man wird sehen.
Avatar #96890
H.Blog
am Montag, 31. Januar 2011, 08:14

Homöopathie und die Placebeo-Hypothese

Zur Diskussion um die Frage, ob homöopathische Arzneimittel einen spezifischen (über Placebo hinausgehenden) Effekt erzeugen, gibt spannende Experimente unter kontrollierten Bedingungen. Weitere Informationen hier:

Homöopathie: Neues Studiendesign belegt spezifische Effekte. »Homeopathic pathogenetic trials produce more specific than non-specific symptoms«

http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=6308


Geht es um den therapeutischen Nutzen der Homöopathie, so hat die Charité 2010 eine ebenso interessante Zusammenfassung des heutigen Forschungsstands publiziert:

http://www.charite.de/epidemiologie/downloads/Informationen_Homoeopathie.pdf

oder kurz: http://bit.ly/fU8Zqt

Fazit:
Unspezifische Faktoren dürften in der Homöopathie eine wichtige Rolle spielen. Es gibt jedoch auch deutliche Indizien, die für die Existenz von spezifischen Effekten sprechen.
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