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MRT laut Barmer Arztreport in Deutschland am häufigsten

Dienstag, 1. Februar 2011

Wuppertal – 2009 haben rund sechs Prozent der deutschen Bevölkerung beziehungsweise 4,88 Millionen Personen mindestens eine Computertomographie (CT) und 7,2 Prozent beziehungsweise 5,89 Millionen Personen mindestens eine Magnetresonanztomographie (MRT) erhalten.

Damit liege Deutschland bei den CT-Untersuchungen international im Mittelfeld, bei den MRT-Untersuchungen aber an der Spitze, berichtet der neue Barmer GEK Arztreport. „Unsere Versicherten profitieren vom medizinischen Fortschritt, und das Solidarsystem der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung zeigt seine Leistungsfähigkeit“, kommentierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Rolf-Ulrich Schlenker, diese Zahlen. Gleichzeitig verwies er auf geschätzte Gesamtkosten von 1,76 Milliarden Euro pro Jahr für CT und MRT-Untersuchungen. 1,25 Milliarden Euro davon entfielen auf den ambulanten Bereich. Das seien 3,2 Prozent der ärztlichen Behandlungskosten im ambulanten Bereich.

Wissenschaftler des Hannoveraner Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) haben für den Arztreport die Untersuchungsraten der vergangenen Jahre analysiert. Der Trend zeigt konstant nach oben, ein Ende der Entwicklung ist laut den Wissenschaftlern nicht in Sicht. Zwischen 2004 und 2009 stieg die Zahl der Personen mit mindestens einer Computertomographie (CT) um 26 Prozent. Der Bevölkerungsanteil mit mindestens einer Magnetresonanztomographie erhöhte sich im selben Zeitraum um 41 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #107972
Wolfgang van Wersch
am Dienstag, 1. Februar 2011, 21:40

Halbe Milliarde Einsparpotential

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