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Ärzteschaft

NAV-Virchow-Bund: Selbstverwaltung muss sich reformieren

Freitag, 25. Februar 2011

Berlin – Der NAV-Virchow-Bund hat einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, mit dem er „zur sofortigen Umkehr einer misslungenen Politik der ärztlichen Selbstverwaltung“ aufruft. Die Phase der „Selbstzerstörung der Selbstverwaltung“ müsse beendet werden, so Dirk Heinrich, Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes.

In dem Maßnahmen-Papier fordert der Verband unter anderem, die Ver­tre­ter­ver­samm­lung wieder demokratischer zu gestalten. „Ihre Vergrößerung sowie die repräsentativere Abbildung ihrer Mitglieder sind dabei unumgänglich“, sagte der Bundesvorsitzende.

Zudem mahnt der der NAV-Virchow-Bund an, dass zukünftig jegliche Regressforderungen aufgrund von Medikamenten- oder Heilmittelverordnungen entfallen. „Es muss hier zu einer Beweislastumkehr kommen, bei der die Krankenkassen nachweisen müssen, dass nicht medizinisch richtig verordnet wurde und nicht umgekehrt“, so Heinrich.

Darüber hinaus stellt sich das Konzept gegen die ausufernde Bürokratisierung in den Arztpraxen. In diesem Zuge muss es dem Verband zufolge in Zukunft auch Aufgabe der Selbstverwaltung sein, für eine vernünftige Ausgestaltung der Kodierrichtlinien zu sorgen.

„Unter dem Deckmantel der Professionalisierung wurde die Selbstverwaltung von der Politik zu einer behördenähnlichen Einrichtung umgebaut“, resümierte der Bundesvorsitzende. Eine Fortführung dieser Politik führe letztendlich zu ihrem endgültigen Legitimitätsverlust. © hi/aerzteblatt.de

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