Ausland

EU setzt auf Telemedizin

Mittwoch, 2. März 2011

Hannover – „Telemedizin wird bald zum Alltag in der Patientenbetreuung gehören.“ Das sagte der Gesundheitskommissar der Europäischen Union (EU), John Dalli, Anfang März auf der Computermesse Cebit in Hannover. „Durch die Überalterung der europäischen Bevölkerung nimmt der Druck auf unsere Gesundheitssysteme zu. Bis 2020 rechnen wir mit einem Mangel an medizinischen Fachkräften von einer Million“, sagte der Kommissar.

Hier biete die Telemedizin ein enormes Potenzial. Telemedizin könne chronisch Erkrankten oder älteren, unbeweglichen Menschen effizient, schnell und sicher helfen. Dalli nannte das Beispiel eines EU-geförderten Pilotprojektes in Deutschland. Telemedizinisch betreute Patienten wurden deutlich seltener in ein Krankenhaus eingewiesen und blieben dort zudem kürzer als Patienten einer Vergleichsgruppe.

„Telemedizin kann effizienter sein als konventionelle Behandlungsmethoden und ihre Vorteile wiegen die Kosten auf“, bekräftigte der Kommissar. Innerhalb der EU müssten die Systeme aber besser aufeinander abgestimmt werden, damit sie grenzüberschreitend funktionierten. © hil/aerzteblatt.de

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jetfriend
am Donnerstag, 3. März 2011, 05:53

BIAS

telemedizinisch ansprechbare Patienten haben evtl. ein besseres Startpotential (keine Demenz, Technikaffinität?, Bildungsstand?) als andere gleichaltrige Patienten.
Thelber
am Mittwoch, 2. März 2011, 22:41

Sofern es denn eine Möglichkeit geben wird ....

die telemedizinische Betreuung abzurechnen.

Meine telefonischen Beratungen leiste ich jedenfalls großteils gratis ...

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