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Ärzteschaft

Neue Kommission zur Substitu­tions-Beratung in Bayern

Mittwoch, 9. März 2011

München – Eine „Qualitätssicherungs-Kommission Substitutions-Beratung“ hat die Lan­des­ärz­te­kam­mer Bayern eingerichtet. Sie soll substituierende Ärzten bei allen Aspekten und Problemen der substitutionsgestützten Behandlung beraten, zum Beispiel zur Indikationsstellung, zu notwendigen Begleitmaßnahmen, Problemen bei der Auswahl und Einstellung des Substitutionsmittels oder beim Abbruch des Entzuges.

Außerdem soll sie Kriterien zur Qualitätssicherung der substitutions-gestützten Behandlung und deren Überprüfung festlegen und die Zweitbegutachtung von Patienten, die mit Diamorphin substituiert werden, nach zwei Jahren durch einen entsprechend qualifizierten Arzt sicherstellen.
„Bei entsprechenden Fragestellungen werden wir auch Vertreter des Drogenhilfesystems oder weitere Experten zu unseren Beratungen hinzuziehen“, kündigte die Vizepräsidentin der Kammer, Heidemarie Lux, an. Sie ist auch Suchtbeauftragte der Kammer und wird die Kommission leiten. © hil/aerzteblatt.de

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