Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Gesundheitsausgaben zahlen sich gesamtwirtschaftlich aus

Mittwoch, 9. März 2011

Berlin – Fortschritte der Medizin und neue Versorgungsstrukturen haben der Gesamtwirtschaft in den vergangenen Jahren rund 22 Milliarden Euro gespart. Das ist ein Ergebnis der Studie „Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft“, die das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in der kommenden Woche in Berlin vorstellen wird.

Bereits veröffentlichte Daten der Studie zeigen, dass den Gesundheitsausgaben, die von 2002 bis 2008 um 101 Milliarden Euro gestiegen seien, eine Bruttowertschöpfung im gleichen Zeitraum in Höhe von 123 Milliarden Euro gegenüberstehe.

„Wir dürfen Gesundheitsausgaben nicht nur als Kostenfaktor betrachten sondern brauchen eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung“, sagte Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Denn der medizinische Fortschritt bewirke einen Rückgang der verlorenen Erwerbstätigkeitsjahre und habe damit positive Wirkungen auf die indirekten Kosten beispielsweise durch Produktionsausfall.

Der Bundesverband Medizintechnik BVMed begrüßte die Studie. Sie zeige, dass Innovationen der Gesundheitswirtschaft entscheidend zu volkswirtschaftlichem Wachstum und zum Anstieg der Beschäftigung beitrügen. Die Medizintechnik sei eine Wachstumsbranche mit Zuwachsraten von jährlich fünf Prozent und einer Exportquote von 62,5 Prozent. Jeder Arbeitsplatz sichere zusätzlich 0,75 Arbeitsplätze in anderen Bereichen. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

11.08.17
SRH will in Krankenhausstandorte investieren
Heidelberg – Das Gesundheits- und Bildungsunternehmen SRH, zu dem auch die SRH Kliniken gehören, will in den nächsten Jahren rund 250 Millionen Euro in die Modernisierung der Klinikstandorte......
07.07.17
Firmen vernetzen sich bei Forschung zu Gesundheitstextilien
Chemnitz – Zwölf Firmen aus Sachsen bündeln ihre Aktivitäten bei der Forschung zu Gesundheitstextilien im Netzwerk „Health.Textil 4.0“. Es werde vom Land Sachsen bis 2019 mit 166.000 Euro gefördert,......
07.07.17
Gesundheits­wirtschaft: Zehn Millionen Euro für Forschung in Mecklenburg-Vor­pommern
Rostock – Für das Ziel, Mecklenburg-Vorpommern zum Gesundheitsland Nummer eins zu entwickeln, hat die Landesregierung zehn Millionen Euro bereitgestellt. Damit sollen in den kommenden dreieinhalb......
29.06.17
Schwesig übernimmt Leitung des Kuratoriums Gesundheits­wirtschaft
Rostock – Mit der Wahl zur Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns wird Manuela Schwesig (SPD) auch die Leitung des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft übernehmen. Für Freitag kommender Woche ist in......
02.06.17
Gesundheits­wirtschaft ist Jobmotor für Hamburg
Hamburg – Die Gesundheitswirtschaft hat sich in Hamburg zu einem starken wirtschaftlichen Stützpfeiler entwickelt. Mit 169.000 Beschäftigten übertrifft die Branche auf dem Arbeitsmarkt sogar die......
13.03.17
Die Gesundheits­wirtschaft in Deutschland wächst
Berlin – Die Gesundheitswirtschaft weist im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Im vergangenen Jahr beschäftigte sie sieben Millionen Menschen und erwirtschaftete......
26.01.17
Doctolib: Geldgeber investiert Millionen
Berlin – Der Arztterminservice Doctolib erhält 26 Millionen Euro von einem neuen Investor. Das Geld bringt Ludwig Klitzsch, Geschäftsführer der von Familie Klitzsch geführten Gesundheitsgruppe, mit......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige