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Forschungsinstitut sieht Telemedizin vor dem Durchbruch

Mittwoch, 16. März 2011

Gelsenkirchen – Gute Chancen für einen Durchbruch telemedizinischer Angebote in der Regelversorgung sieht das Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen. „In den nächsten Jahren hat Telemedizin in Deutschland alle Chancen der Welt, den Sprung von der Forschung in die breite Anwendung zu machen“, sagte Josef Hilbert, Direktor am IAT, auf dem Gesundheitskongress des Westens in Essen.

Voraussetzung sei allerdings, dass die Angebote mit den Ärzten und den Pflegeberufen abgestimmt entwickelt würden und dass die Leistungsfähigkeit in klinischen Studien nachgewiesen werde.

Hilbert stützt sich bei seiner Erwartung auf eine elektronische Landkarte der Telemedizin in Deutschland, die das IAT mit Hilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickelt hat. Die Landkarte erfasst und systematisiert alle telemedizinischen Angebote in Deutschland.

Danach gibt es in Deutschland 188 telemedizinische Projekte, die direkt auf die Gesunderhaltung und Heilung des Patienten in seinem privaten Umfeld zielen. Die meisten von ihnen sind noch im Bereich der Forschung, Entwicklung und Erprobung angesiedelt. Knapp 30 Prozent kommen als konkretes und von allen beziehbares Angebot bei Patienten an.

Seit Mitte 2010 breite sich Optimismus bei vielen telemedizinischen Vorhaben und Projekten aus. Es lägen vermehrt Erkenntnisse vor, die die Leistungsfähigkeit der Telemedizin belegten. Zum Beispiel gingen Ärzte- und Pflegeorganisationen auf die Telemedizin zu, und Patienten, die daran beteiligt waren, zeigten sich oft begeistert. © hil/aerzteblatt.de

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