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Vermischtes

Regionales Netzwerk gegen multiresistente Erreger im Rheinland

Dienstag, 22. März 2011

Bonn – Das regionale Netzwerk „mre-netz regio rhein-ahr“ haben die Gesundheitsämter von fünf Landkreisen mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn gegründet.

Kooperationspartner im Netzwerk sind der Kreis Ahrweiler, die Bundesstadt Bonn, der Oberbergische Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und das Universitätsklinikum Bonn.

„Ziel ist es, durch harmonisiertes Vorgehen aller Akteure im Gesundheitswesen die weitere Ausbreitung dieser Erreger einzudämmen und dadurch schwerwiegende Infektionen zu verhüten“, sagte Stephan Wydra, Koordinator des Netzwerks. Gleichzeitig wolle das Netzwerk einer für die Betroffenen häufig folgenreichen und medizinisch unbegründeten Stigmatisierung entgegenwirken.

Weltweit steigt die Zahl multiresistenter Erreger. Neben dem bekannten Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) betreffe dies in letzter Zeit zunehmend sogenannte gramnegative Bakterien wie Escherichia coli, die teilweise schon gegen alle erhältlichen Antibiotika resistent seien. © hil/aerzteblatt.de

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