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Ärzteschaft

Experten fordern bessere Übergangsversorgung von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin

Freitag, 25. März 2011

Berlin – Die Übergangsversorgung von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin (Transition) weist Experten zufolge „unerwartet große Defizite“ auf. Dies zeigte das gestrige Symposium „Transition – Spezielle Versorgungsanforderungen an die medizinische Betreuung im Übergang vom Kindes- und Jugendalter zum Erwachsenenalter“ der Bundes­ärzte­kammer (BÄK). Während der medizinische Fortschritt gerade in der Kinder- und Jugendmedizin zu eindrucksvollen Therapieerfolgen geführt habe, gefährde die Transitionsphase Qualität und Intensität der medizinischen Betreuung, so das Fazit.

„Der Übergang in die Erwachsenenmedizin macht gerade Jugendlichen mit komplexen chronischen Erkrankungen große Schwierigkeiten“, warnte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Fred Zepp. Die Barrieren seien vielfältig und beträfen strukturelle, organisatorische und ökonomische Hürden. Deshalb seien Fachgesellschaften und Berufsverbände dringend aufgefordert, sich intensiv mit dieser Problematik zu beschäftigen.

Das Symposium im Rahmen der BÄK-Förderinitiative zur Versorgungsforschung zeigte anhand verschiedener Initiativen enormen Handlungsbedarf auf. So seien vorhandene Transitions-Projekte meist unzureichend koordiniert, vernetzt  und evaluiert. Der Großteil der Modelle sei zudem auf das individuelle Engagement einzelner Ärzte in Zusammenarbeit mit Patienteninitiativen zurückzuführen.

Unter Transition verstehen Fachleute die geplante und koordinierte Überführung chronisch kranker Kinder und junger Erwachsener von der kindzentrierten in die erwachsenenzentrierte Versorgung. Davon sind etwa 120.000 Patienten pro Jahr betroffen. © hil/aerzteblatt.de

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