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Medizin

Ernährung als Anämie-Risiko

Montag, 28. März 2011

Tucson – Anämien sind bei postmenopausalen Frauen häufig die Folge von Ernährungsfehlern. Dies kam in einer Analyse der Women's Health Initiative (WHI) im Journal of the American Dietetic Association (2011; 111: 532-541) heraus.

Die im Rahmen der Women's Health Initiative durchgeführte Beobachtungsstudie gehört mittlerweile zu den wichtigsten Quellen für ernährungswissenschaftliche Forschungen. Mehr als 90.000 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren hatten über einen Zeitraum von 9 Jahren regelmäßig den Food Frequency Questionnaire ausgefüllt, der Angaben zu mehr als 85 Nährstoffen erlaubt.

Cynthia Thomson von der Universität in Tuczon/Arizona hat in den Daten nach möglichen Ursachen für die Anämie gesucht, die bei Frauen mit zunehmenden Alter häufiger diagnostiziert wird.

Bei vielen Frauen lagen Ernährungsfehler vor. Die drei wichtigsten Risikofaktoren waren eine zu geringe Zufuhr von Eisen, Vitamin B12 und Folsäure, die jeweils mit einem um 10 bis 20 Prozent erhöhten Risiko auf eine Anämie verbunden waren.

Auch eine zu geringe Zufuhr von Kalorien, Protein, Vitamin C und rotem Fleisch war mit einer erhöhten Rate von Anämien assoziiert. Insgesamt lag bei 5,5 Prozent aller Teilnehmerinnen eine Anämie vor, definiert als ein Hämoglobinwert von weniger als 12,0 g/dl.

Erstaunlich war, dass die Einnahme von Multivitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln, die für viele US-Amerikanerinnen zum festen Speiseplan gehören, sie nicht vor der häufigen Mangelerkrankung schützte. © rme/aerzteblatt.de

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Businesspaar
am Dienstag, 29. März 2011, 08:06

Klappe, die nächste ...

... von Pharmazeuthen "manipulierte" Studie!!

Naja, wer solchen Unsinn mancher gekaufter Forscher/innen glaubt ....

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