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Ärzteschaft

Aktualisierte Empfehlungen zur Therapie der Tabakabhängigkeit

Dienstag, 29. März 2011

Berlin – Überarbeitete Empfehlungen zur Therapie der Tabakabhängigkeit hat die Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) herausgegeben. Sie sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Arzneiverordnung in der Praxis“ erschienen. Die Neuauflage der Therapieempfehlungen versucht aus wichtigen klinischen Studien, aus systematischen Reviews sowie nationalen und internationalen Leitlinien herauszuarbeiten, welche Maßnahmen zur Behandlung der Tabakabhängigkeit geeignet sind.
 

Mit etwa 100.000 bis 140.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland ist Rauchen der häufigste und bedeutendste vermeidbare Risikofaktor von Erkrankungen und vorzeitiger Sterblichkeit. Trotzdem raucht in Deutschland etwa ein Drittel der Bevölkerung. Nur einem geringen Prozentsatz der Raucher gelingt es, ohne weitere Hilfe mit dem Rauchen aufzuhören.

Selbst abstinenzwillige Patienten mit bereits schweren Vorerkrankungen schaffen es oft nicht, das Rauchen aufzugeben, häufig liegt bereits eine Abhängigkeit vor. „Raucherentwöhnung sollte daher zu einem festen Bestandteil der Patientenbehandlung werden“, hieß es aus der AKdÄ.

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Interessierte können die 26 Seiten umfassende Leitlinie für 8,00 Euro inklusive Porto und Versand bei der AKdÄ bestellen. © hil/aerzteblatt.de

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