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Ärzteschaft

Qualitätsprüfungen für Ärzte in Brustkrebszentren

Donnerstag, 31. März 2011

Berlin – Stationär tätige Ärzte in Brustkrebszentren, die Mammographien durchführen, erhalten ab April die Mög­lichkeit, an Qualitäts­sicherungs­maßnahmen der Kassenärztlichen Ver­eini­gungen (KVen) teilzunehmen.

Mit der Teilnahme an Fall­sammlungsprüfungen können sie ihre fachliche Qualifikation nachweisen. Eine ent­sprech­ende Vereinbarung hat die Kassenärztliche Bundes­vereinigung (KBV) mit der Deutschen Krebsgesellschaft geschlossen. Zudem gelten ab April vereinfachte Bestehenskriterien für die Teilnahme an Fallsammlungsprüfungen.

„Die Teilnahme stationärer Ärzte an den Mammographie-Qualitätssicherungsmaßnahmen der KVen zeigt, wie wichtig uns die sektorenübergreifende Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung in Deutschland ist“, sagte KBV-Vorstandsvorsitzender Andreas Köhler.

Bei einer Fallsammlungsprüfung werden dem Arzt laut KBV 200 Mammographieaufnahmen von 50 Patientinnen zur Beurteilung vorgelegt. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn die Qualitätsmerkmale Sensitivität und Spezifität mindestens 90 Prozent betragen beziehungsweise wenn sie nicht kleiner als die Werte der 2,5 Prozent schlechtesten Prüfergebnisse eines Jahres sind.

Bei einer nicht bestandenen Prüfung muss der Arzt innerhalb von sechs Monaten nach Mitteilung des Ergebnisses an einer erneuten Fallsammlungsprüfung teilnehmen. © hil/aerzteblatt.de

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