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Ärzteschaft

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Einheitliche Rufnummer von 2012 an

Mittwoch, 4. Mai 2011

Berlin – Unter der Telefonnummer 116 117 können Patientinnen und Patienten von 2012 an den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen. Betreiber der bundesweit einheitlichen Rufnummer ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), wie KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller anlässlich der Versorgungsmesse der Organisation am 3. Mai in Berlin mitteilte.

Das Angebot sei ein erster Schritt, die so genannte Telefonie als Instrument im Versorgungsmanagement weiterzuentwickeln, erklärte Müller. Denn angesichts des demographischen Wandels und des sich abzeichnenden Ärztemangels gelte es, unterstützende Angebote auszubauen.

Zunächst soll sich der Dienst auf die telefonische Vermittlung von Patienten an den örtlich zuständigen Bereitschaftsarzt beschränken. Aber eine schrittweise Weiterentwicklung sei denkbar, sagte der KBV-Vorstand. So könne langfristig das für die Vermittlung der Anrufe zuständige Servicecenter beispielsweise Patienten beraten, an Termine erinnern oder Krankheitsverläufe kontrollieren. Auch eine Verbesserung des Entlassmanagements durch den Einsatz von Telefondiensten sei möglich, so Müller.

Er betonte jedoch zugleich: „Nichts kann den persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient ersetzen.“ Deren Vertrauensverhältnis sei ein wichtiges Instrument zur Sicherung des Behandlungserfolgs.

Nach Angaben der KBV wird der ärztliche Bereitschaftsdienst, den die Kassenärztlichen Vereinigungen für die rund 72 Millionen gesetzlich Krankenversicherten organisieren, jährlich 3,9 Millionen mal in Anspruch genommen. © HK/aerzteblatt.de

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dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 4. Mai 2011, 22:01

Versorgungs m i s management

Na Klasse, dann können alle Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen (KVen Nordrhein und Westfalen-Lippe), die ab Februar 2011 mühsam die n e u e, "prägnantere" Rufnummer des Ärztlicher Bereitschaftsdienst lernen mussten: 01805– 044100 ab 2012 wieder umschwenken auf die Telefonnummer 116 117

Das sind ja auch nur 17-18 Millionen Betroffene, für die die alte, einfache Tel. Nr. 19292 keine Gültigkeit mehr hat. Wahrlich, ein g e l u n g e n e s Instrument im Versorgungsmanagement der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), in Form ihres KBV-Vorstands, Herrn Kollegen Carl-Heinz Müller.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z. Zt. Bergen aan Zee NL)

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