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Was Patienten an Homöopathie schätzen

Montag, 23. Mai 2011

Berlin – Homöopathie wird von immer mehr Menschen zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen oder Verletzungen eingesetzt. Was Patienten an einer homöopathisch-ärztlichen Versorgung schätzen und wie diese ärztliche Behandlung erlebt wird, wollten Wissenschaftler der Universitäten Bremen und Witten/Herdecke wissen.

Erste Ergebnisse der Studie hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte nun veröffentlicht. Die vollständige Studie soll auf dem Homöopathie-Kongress des Zentralvereins vom 2. bis 4. Juni in Aachen vorgestellt werden.
 

Besonders bedeutsam ist offenbar die Art der Kommunikation zwischen Arzt und Patient und die Möglichkeit für den Patienten, an der Therapie aktiv mitzuwirken. „Der Gestaltung des Erstkontaktes wie auch nachfolgender Entscheidungsprozesse scheint im Erleben von Patienten eine besondere Bedeutung zuzukommen“, ist ein Fazit der Forschergruppe aus Bremen und Witten/Herdecke. Dazu gehöre auch, dass Ärzte die Vorstellungen des Patienten zu seiner Gesundheit, Krankheit und Heilung anerkennen.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #648552
Nb1date
am Montag, 23. April 2012, 12:03

Homoöpathie und kein Ende

Nun ja, dass es sich bei der Homöopathie erwiesenermaßen um eine Placebotherapie handelt, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Dass "interessierte Kreise" (siehe Marburger Erklärung) alles für die Aufrechterhaltung dieser Scheintherapie tun, um sich ihre Pfründe zu sichern, ist ebenfalls nachvollziehbar.
Es fällt jedoch in diesem Zusammenhang schwer, NICHT von Betrug zu sprechen, wenn man bei einem homöopathisch tätigen Arzt vor Beginn der Behandlung für die Anamnesestellung (hier gerne mit dem Kunstbegriff "Konstitutionsanalyse" versehen und häufig mit allerlei esoterischem Blödsinn geschmückt) 250 -400 Euro auf den Tisch blättern darf - natürlich mit dem freundlichen Hinweis, sich doch einfach mal bei der GKV zu erkundigen, ob die Kosten auch (anteilig)übernommen werden. Ob diese Art der Geldschneiderei wirklich zu einer Patientenbindung führt, wären eben diese Patienten über die wahren "Erfolge" und die Geschichte der Homöopathie seriös aufgeklärt, bleibt zu bezweifeln.
Avatar #645735
chinamed
am Samstag, 21. April 2012, 09:40

Ärzte betrügen?

was soll so ein Beitrag? Wenn Ärzte Ärzten Betrug vorwerfen, sollten sich hier einige fragen, wer der wirkliche Betrüger ist. Dass mitunter falsch behandelt wird, hat wohl eher mit Unwissenheit zu tun, als mit Betrug. Eine sachliche Diskussion über Behandlungsfehler ist etwas anderes als pauschaler Betrugsvorwurf.
Avatar #96890
H.Blog
am Freitag, 3. Juni 2011, 08:59

Homöopathie als Projektionsfläche schillernder Persönlichkeiten

Auch wenn sich die Gedanken meines Vor-Kommentators einer Rezension entziehen, sei doch zumindest die Auflösung des Pseudonyms "ama2" erlaubt:

http://www.eselwatch.com/index.php?title=Aribert_Deckers

Avatar #111765
ama2
am Mittwoch, 1. Juni 2011, 16:58

"Homöopathen betrügen ihre Patienten"

Der ORF hat ein Interview mit Prof. Ezard Ernst veröffentlich. Schon die Überschrift sagt klar, was Sache ist:

[*QUOTE*]
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"Homöopathen betrügen ihre Patienten"

Der Deutsche Edzard Ernst gilt als profiliertester Kritiker der Homöopathie. 1993 hat er in England den weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin eingenommen. Knapp vor seiner Pensionierung zieht er nun ein Resümee: Zahlreiche Studien hätten bewiesen, dass Homöopathie für sich genommen keine Wirkung hat.

Kategorie: Medizin Erstellt am 01.06.2011.

Placeboeffekte und die soziale Zuwendung des Arztes zum Patienten würden zwar einen Teil der positiven Auswirkungen erklären, seien aber kein Argument für diese alternativmedizinische Methode. Schließlich würden sie auch in der konventionellen Medizin eine Rolle spielen.

Anlässlich einer "Skeptiker"-Konferenz in Wien greift Ernst gegen Ende seiner Karriere noch einmal tief in die Kiste seiner Erfahrungen - und erzählt in einem science.ORF.at-Telefoninterview auch, warum ihm der Wiener Hang zu Intrigen das Fürchten beigebracht hat.
-------------------------------------
[*/QUOTE*]

Das Interview:
http://science.orf.at/stories/1683407/


Kranke haben ein Recht auf einwandfreie Medizin!

Ein besonder krasser Fall von Homöopathie:
"blind, 60 Frakturen im Gesicht, doppelte Fraktur im Becken und Ellenbogen"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1966.0

Und das ist nur einer von TAUSENDEN, die täglich geschehen.

Avatar #96890
H.Blog
am Montag, 30. Mai 2011, 07:58

Versorgungsforschung Homöopathie

Kleine Ergänzung zum Hinweis:

Dr. med. Michael Teut und Kollegen haben den Forschungsstand "Versorgungsforschung Homöopathie" (und mehr) an folgender Stelle zusammengefasst:

http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41

Beste Grüße

Claus Fritzsche
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