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Vermischtes

Kampagne soll auf Hautkrebsrisiko aufmerksam machen

Freitag, 24. Juni 2011

Berlin – Mit einer Aufklärungs­kampagne will die Europäische Hautkrebsstiftung auf das Hautkrebsrisiko vor allem von Kindern aufmerksam machen.

„Sonnenbrände in der Kindheit sind der größte Risikofaktor überhaupt, später an Haut­krebs zu erkranken“, sagte Stiftungsleiter Eggert Stock­fleth, Chef des Haut­tumor­zentrums der Charité, am Freitag zum Start der Initiative „Tatort Haut!“ in Berlin.

Neben dem kostenfreien Haut­krebs­screening für Versicherte ab 35 Jahren müsse auch an Vor­beugungs­maßnahmen für die Jüngeren gedacht werden.

Eine Erhebung der Stiftung in 3.400 Familien in Deutschland ergab demnach, dass 21 Prozent der Kinder bereits mindestens einen Sonnenbrand hatten. Deshalb müsse so früh wie möglich mit der Aufklärung über Risiken begonnen werden, fügte Stockfleth hinzu. Die Stiftung zeichnete darum seit 2009 bundesweit 55 „Sonnenschutzkindergärten“ aus, in denen Erzieher auf den Schutz der Kinder vor UV-Licht achten. In diesem Jahr sollen weitere 1.000 Kindergärten folgen.

Kindern spielerisch richtigen Umgang mit Sonne beibringen
„Ganz wichtig ist uns, einen positiven Umgang mit der Sonne zu vermitteln“, sagte der Hautkrebsexperte. Er werde zu niemandem sagen, er solle nicht mehr in die Sonne gehen. Aber es sei wichtig, Menschen über richtigen Sonnenschutz zu informieren.

Vor allem Kinder müssten früh lernen, sich mit Sonnenschutzcreme einzureiben und sich in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr nicht in der prallen Sonne aufzuhalten. „Wenn das beachtet wird, bekommen die Kinder bereits 75 Prozent der schädlichen Strahlen nicht ab“, sagte der Professor.

Heller Hautkrebs kaum bekannt
Laut Stockfleth haben bundesweit bislang 22 Millionen Menschen dieses Screening genutzt. „Das ist viel, muss aber noch mehr werden“, betonte er. „An Hautkrebs muss niemand sterben, wenn man ihn früh genug erkennt“, fügte er hinzu.

Außerdem wolle die Stiftung mit ihrer Kampagne auf den sogenannten hellen Hautkrebs aufmerksam machen. Deshalb habe die Europäische Hautkrebsstiftung den 13. September 2011 zum europaweiten „Tag des hellen Hautkrebses“ erklärt.

„Der helle Hautkrebs ist viel häufiger, als der schwarze Hautkrebs, aber kaum einer kennt ihn“, berichtete der Experte. Dabei sei insbesondere der helle Hautkrebs gut therapierbar, häufig sogar ohne Operation. © dapd/aerzteblatt.de

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