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Vermischtes

Schulklassen werden auf Zivilisations­krankheiten untersucht

Freitag, 5. August 2011

Leipzig – Mit der Untersuchung kompletter Schulklassen wollen Forscher in Leipzig der Entstehung von Zivilisationskrankheiten auf die Spur kommen. Mit Beginn des nächsten Schuljahres wollen Wissenschaftler des Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen bei den Schülern Blutdruck messen, Allergietests durchführen und Lungenfunktionsanalysen vornehmen, wie die Universitätsklinik Leipzig am Freitag mitteilte. Auch 3-D-Körpervermessungen seien vorgesehen.

Außerdem sollen die Schüler zu Lebensstil und zu Lebensumfeld befragt werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich Informationen zu bisher noch unbekannten Mechanismen bei der Entstehung von Zivilisationserkrankungen, die im Zusammenhang mit dem Umgang innerhalb sozialer Gruppen stehen. Beispielsweise entstünden körperliche oder psychische Auseinandersetzungen, das sogenannte Bullying, meist aus den sozialen Strukturen heraus, die sich innerhalb einer Schulklasse herausbilden.

Psychische Gewalt, Hänseleien und körperliche Auseinandersetzungen gelten den Angaben zufolge als wichtige Faktoren bei der Entstehung von krankhaftem Übergewicht oder psychischen Störungen. Andererseits würde die gefestigte soziale Position eines Schülers im Klassenverband positiv bei der psychischen und körperlichen Entwicklung eines Kindes wirken.

Ebenfalls untersucht werden soll die zunehmende Nutzung des Internets zulasten der tatsächlichen Beziehungen. Kinder und Jugendliche würden im Internet oftmals andere Persönlichkeiten leben, meist im Sinne von Idealfiguren, und dabei zunehmend die „normale“ Sozialisation verlassen. Wie erläutert wurde, wird auch die Beziehung zu Sexualität unter diesen Bedingungen anders wahrgenommen und ausgelebt. © dapd/aerzteblatt.de

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