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Ausland

EU fordert lebensrettendes Notrufsystem in Pkw ab 2015

Montag, 12. September 2011

Brüssel - Die Europäische Kommission verlangt, dass alle neuen Pkw sowie leichte Nutzfahrzeugen in der EU ab 2015 mit dem so genannten eCall-System ausgestattet werden. Das System wird automatisch aktiviert, sobald Sensoren am Fahrzeug einen schweren Aufprall registrieren.

Daraufhin wählt eCall die europäische Nutrufnummer 112, stellt eine Telefonverbindung zur nächsten Notrufzentrale her und übermittelt den Notdiensten Daten zum Unfall, wie beispielsweise Zeitpunkt des Unfalls, genauer Standort des Unfallfahrzeugs und Fahrtrichtung. Das System kann auch manuell, etwa durch einen Zeugen eines schweren Unfalls, ausgelöst werden. Die Kosten für den Einbau des eCall-Systems werden pro Neuwagen auf weniger als 100 EUR geschätzt.

Nach einer von der Brüsseler Behörde verabschiedeten Empfehlung sollen die Mitgliedstaaten ferner dafür sorgen, dass Betreiber von Mobilfunknetzen bis 2015 ihre Infrastruktur so nachrüsten, dass eCall-Notrufe umgehend und ohne Gebühren an die Notrufzentralen weitergeleitet werden.

Die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Notfalldienste in Stadtgebieten lässt sich mit Hilfe von eCall nach Angaben der Kommission um etwa 40 Prozent und in ländlichen Gebieten um die Hälfte verringern. © ps/aerzteblatt.de

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