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Vermischtes

Bedeutung von Social Media im Gesundheitswesen wird wachsen

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Gelsenkirchen – Die Bedeutung von Gesundheitsinformationen in der sogenannten Social Media ist im Augenblick noch gering, ihre Bedeutung wird in den nächsten Jahren jedoch deutlich steigen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Instituts Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen) in einer Untersuchung über den Einsatz von Social Media in der Gesundheitswirtschaft.

Unter Social Media versteht man Technologien, die es den Nutzern erlauben, Informationen untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder gemeinsam zu gestalten. Bekanntestes Portal dieser Gruppe ist Facebook.

Dieses und andere soziale Online-Netze böten viele Möglichkeiten, verstreute Informationen zu bündeln und zielgruppenorientiert aufzubereiten. Die Nutzer suchten nach Informationen über neue Diagnosen, Therapien oder Medikamente und nach Tipps für den Umgang mit speziellen Problemen.

Außerdem fänden sie emotionale Unterstützung oder diskutierten offene Fragen nach einem Arztbesuch. Auch die Arztbewertungsportale stoßen laut IAT bei den Nutzern auf großes Interesse und werden bereits von 22,6 Prozent der Internetnutzer für die Arztwahl herangezogen.

Laut der IAT-Untersuchung sind nicht nur Betroffene oder Angehörige in den sozialen Netzwerken aktiv, sondern auch Leistungserbringer, Kostenträger oder Pharmafirmen. Auch Krankenhäuser nutzten zunehmend Facebook. Insgesamt existieren derzeit 195 Facebook-Pages von Kliniken.

Sie nutzen sie unter anderem für Personalwerbung, Kundenansprache und -bindung oder für das Beschwerde-Management. Des Weiteren gebe es auf Facebook eine Reihe von Auftritten von Selbsthilfegruppen, „Ob nun als Patient oder Leistungserbringer, man sollte die Chancen und Vorteile der Nutzung sozialer Netzwerke zeitig erkennen, nutzen und sich früh positionieren“, so das IAT. © hil/aerzteblatt.de

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