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Ausland

Amnesty prangert Folter in syrischen Krankenhäusern an

Dienstag, 25. Oktober 2011

London – In syrischen Krankenhäusern sind Patienten laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gefoltert worden. In mindestens vier staatlichen Krankenhäusern seien verletzte Oppositionelle misshandelt worden, heißt es in dem am Dienstag in London veröffentlichten Bericht.

An der Folter sei auch medizinisches Personal beteiligt gewesen. Krankenhausangestellte, die verletzte Demonstranten behandelt hätten, seien selbst mit Folter und Haft bedroht worden. 

Es sei alarmierend, dass die syrischen Autoritäten Sicherheitskräften den Zugang zu den Kliniken gewährt hätten, kritisierte die Menschenrechtsorganisation. Aus Angst vor den Übergriffen hätten viele Menschen es vorgezogen, sich trotz schwerer Verletzungen nicht oder in schlecht ausgestatteten Feldhospitälern behandeln zu lassen.

Amnesty forderte die syrischen Behörden auf, allen Krankenhäusern klare Anweisungen zu erteilen, um die Behandlung aller Patienten unabhängig von ihrer politischen Einstellung sicherzustellen. © hil/aerzteblatt.de

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