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Vermischtes

Datenlage zu OP-Häufigkeiten noch zu gering

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Berlin – Der Frage, ob in Deutsch­land zu viel operiert werde, haben sich die Deutsche Gesellschaft für Unfall­chirurgie (DGU), die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) und der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfall­chirurgie (BVOU) ange­nom­men.

„Ob insbesondere deutsche Orthopäden und Unfall­chirurgen im Vergleich zu ihren Kollegen aus Nachbarländern zu häufig operieren, ist bislang nicht belegt“, hieß es aus den Gesellschaften. Ursachen für die zunehmende Zahl an Operationen seien vor allem der medizinische Fortschritt und der steigende Versorgungsbedarf einer älter werdenden Bevölkerung.

Allerdings fehlten bislang aussagefähige Daten über die Versorgungssituation. „Für eine erfolgreiche Umsetzung aktueller politischen Ziele, die Zahl der operativen Eingriffe zu senken, sind valide Patienten- und Behandlungsdaten unerlässlich“, sagte Hartmut Siebert, Generalsekretär der DGU.

Die Gesellschaften begrüßten, dass der aktuelle Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes vorsehe, den Fachgesellschaften und Patientenverbänden Routinedaten zur Verfügung zu stellen.

„Nur so können die Beteiligten feststellen, ob in Deutschland tatsächlich zu viel operiert wird, Fehlentwicklungen erkennen und an entscheidenden Stellen gegenlenken, ohne die Patientensicherheit zu gefährden“, ergänzt der Generalsekretär der DGOOC, Fritz-Uwe Niethard. © hil/aerzteblatt.de

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promisit
am Freitag, 28. Oktober 2011, 12:15

Valide Daten..

...dazu wird es nicht geben, denn welcher Chirurg wäre schon bereit, die von ihm durchgeführte Operation daraufhin überprüfen zu lassen, ob diese denn tatsächlich ausreichend medizinisch begründet war.

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