Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Slowakei übernimmt deutsches Fallpauschalensystem

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Berlin – Das Gesundheitssystem der Slowakei wird das deutsche Fallpauschalen-System (G-DRG-System) für die Vergütung der allgemeinen Krankenhausleistungen einführen. Das berichtet das InEK-Institut Mitte Dezember.

Das InEK ist in Deutschland verantwortlich für die Einführung, Weiterentwicklung und Pflege des pauschalierenden Vergütungssystems im Krankenhaus, in der Slowakei übernimmt das Gesundheitsaufsichtsamt (AfA) diese Aufgabe.

Von 2006 bis 2010 hatten sich die politischen Parteien in der Slowakischen Republik darauf geeinigt, mit der Einführung eines DRG-Systems die Bedingungen für ein neues Entgeltsystem in den Krankenhäusern zu schaffen.

Nach Sichtung international eingesetzter Fallpauschalen-Systeme hatte der DRG-Leitungsausschuss das deutsche System als das für die Slowakei beste bezeichnet. Mitte Dezember haben InEK und AfA einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

Er hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren, die Zusammenarbeit soll danach aber weitergehen. „Das deutsche DRG-System findet insbesondere wegen Vollständigkeit und Güte der Abbildung medizinischer Leistungen international viel Beachtung“, hieß es aus dem InEK. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.02.18
Preise für Behandlungen stiegen im Krankenhaus überproportional
Berlin – Die Preise für ärztliche Leistungen sind seit dem Jahr 2013 im Krankenhausbereich doppelt so stark angestiegen wie in den Arztpraxen. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Zentralinstituts......
09.02.18
Grundvergütung für Krankenhaus­behandlungen 2018 in Bayern steht fest
München – Bayerische Krankenhausgesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern haben sich auf den landesweiten Basisfallwert für 2018 geeinigt. Danach steigt diese......
07.02.18
Verhandlungen zur Vergütung der stationären Leistungen in Hessen gescheitert
Eschborn/Frankfurt – In Hessen sind die Verhandlungen der Krankenhausgesellschaft mit den Krankenkassen zum sogenannten Landesbasisfallwert gescheitert. Die Entscheidung zur Vergütung der stationären......
02.02.18
Krankenhausentgelte in Schleswig-Holstein vereinbart
Kiel –Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) und die Verbände der gesetzlichen und privaten Kran­ken­ver­siche­rung haben sich auf den Landesbasisfallwert für 2018 verständigt. Darauf hat......
09.01.18
Neue Krankenhausentgelte für Berlin
Berlin – Krankenkassenverbände und Berliner Krankenhausgesellschaft haben sich für das Jahr 2018 auf einen neuen Landesbasisfallwert in Berlin verständigt. Damit beträgt der landeseinheitliche......
26.10.17
Endgültige Fassung des Operationen- und Prozedurenschlüssels 2018 erschienen
Köln – Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die 2018er-Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) veröffentlicht. Das Institut gibt ihn......
20.10.17
Selbstverwaltung stärkt Pflege im Krankenhaus
Berlin – Der Spitzenverband der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) haben für 2018 einen......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige