Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

AOK Rheinland-Pfalz und Saarland fusionieren

Montag, 19. Dezember 2011

Eisenberg – Im Südwesten entsteht am 1. März 2012 die größte gesetzliche Krankenkasse der Region. Die AOK Rheinland-Pfalz und die AOK Saarland fusionieren dann zu einer neuen Kasse mit rund 880.000 Mitgliedern und 1,2 Millionen Versicherten, wie die Vorstands­vorsitzenden der beiden Kassen, Walter Bockemühl und Karlheinz Delarber, heute in Eisenberg mitteilten.

Nach der gescheiterten Dreierfusion mit der IKK Südwest sei dieser Schritt folgerichtig, sagten Bockemühl und Delarber. Die schon so gut wie abgeschlossene Fusion der IKK Süd­west und der AOK Rheinland-Pfalz sowie der AOK Saarland war im September überraschend geplatzt. Hintergrund war ein Streit über den künftigen Markenauftritt und das Logo der gemeinsamen Kasse.

Die AOK-Vorstandschefs kündigten an, dass die Kasse auch nach der Fusion keinen Zusatzbeitrag erheben werde. Zudem werde es keine betriebsbedingten Kündigungen bei den 3.600 Angestellten geben, sagte Bockemühl auf dapd-Anfrage. Eine mittelfristige Reduzierung der Mitarbeiterzahl schloss er aber nicht aus.

Das Saarland erhält den Angaben zufolge innerhalb der neuen AOK Rheinland-Pfalz/Saarland einen Sonderstatus mit weitgehenden eigenständigen Rechten und Pflichten. Diese Landesdirektion soll durch den bisherigen Saar-AOK-Chef Delarber geführt werden. Die rheinland-pfälzischen Vorstände Bockemühl und Jupp Weismüller bilden künftig den Vorstand der fusionierten Kasse.

Der Verwaltungsratsvorsitzende der rheinland-pfälzischen AOK, der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid, bezeichnete die Fusion als „gute Entscheidung für die Versicherten und die Mitarbeiter". © dapd/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

19.07.17
BKK Pfalz und BKK Vital prüfen Fusion
Ludwigshafen – Die Verwaltungsräte der BKK Pfalz und BKK Vital wollen eine Fusion zum 1. Januar 2018 prüfen. Ein Zusammenschluss biete die Chance, die Kompetenzen der Kassen zu bündeln und den Service......
10.11.16
Beitragssatz der Barmer soll nach Fusion stabil bleiben
Berlin – Der Beitragssatz der aus dem Zusammenschluss von Barmer GEK und Deutscher BKK entstehenden „Barmer“ soll bei 15,7 Prozent liegen und damit stabil bleiben. Das erklärten die......
31.03.16
DAK-Gesundheit plant Fusion mit BKK Beiersdorf
Hamburg – Die DAK-Gesundheit will zum 1. Juli 2016 mit der Hamburger BKK Beiersdorf AG fusionieren. Das hat der Verwaltungsrat der drittgrößten deutschen Krankenkasse Ende März beschlossen. Der......
23.10.15
Barmer GEK und Deutsche BKK bestätigen geplante Fusion
Berlin – Die Krankenkassen Barmer GEK und Deutsche BKK wollen sich zur größten gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland zusammenschließen. Die Verwaltungsräte beider Kassen beschlossen jeweils......
21.10.15
Mögliche Fusion: Barmer GEK will besseren Zugang in Betriebe
Berlin – Deutschlands zweitgrößte Ersatzkasse Barmer GEK erhofft sich von einer möglichen Fusion mit der Deutschen BKK auch einen besseren Draht in Unternehmen. „Eine wie auch immer geartete......
16.09.14
Deutsche BKK und BKK Essanelle wollen fusionieren
Wolfsburg – Die Deutsche BKK und die BKK Essanelle wollen zum 1. Januar 2015 fusionieren. Das haben die Verwaltungsräte beider Betriebskrankenkassen jetzt beschlossen. Die neue Krankenkasse soll......
07.01.14
Neuer Verbund von acht katholischen Krankenhäusern
Reinbek – Zum Jahresbeginn hat der Elisabeth Vinzenz Verbund als Träger von acht katholischen Krankenhäusern vornehmlich in Nord- und Ostdeutschland offiziell seine Tätigkeit aufgenommen. Mit etwa......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige