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Hochschulen

Zahl der Stipendiaten seit 2005 verdoppelt

Freitag, 6. Januar 2012

Berlin – Die Zahl Studierenden in Deutschland, die ein Stipendium erhalten, hat sich seit 2005 verdoppelt – von rund 16.400 Studierenden 2005 auf etwa 37.000 heute. Das berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sind wir dabei, eine echte Stipendienkultur zu schaffen, wie sie in anderen Ländern längst existiert“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zu den Zahlen.

Rund 28.000 Stipendien vergeben die zwölf Begabtenförderungswerke, zu denen die Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie die parteinahen und die konfessionellen Stiftungen gehören. Darüber hinaus sind seit 2008 über 3.500 Aufstiegsstipendien für Studierende, die bereits über Berufserfahrung verfügen und eine Hochschule besuchen, vergeben worden.

Fast die Hälfte dieser Stipendiaten hat ihre Hochschulzulassung nicht über das klassische Abitur erlangt, sondern über eine Berufsausbildung oder spezifische Aufnahmeverfahren der einzelnen Hochschulen. Neu in die Stipendienlandschaft ist 2011 das Deutschlandstipendium hinzugekommen. Rund 5.500 Stipendien wurden seit Beginn des Programms zum Sommersemester 2011 geschaffen.

Es fördert Studierende, die eine besondere Leistung erbringen. Berücksichtigt werden auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, etwa für Zuwanderer, die mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind, oder auch soziales Engagement. Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro monatlich, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Es wird nicht auf das BAföG angerechnet. Die Hälfte zahlt der Bund, die andere Hälfte bringen private Förderer auf.

© hil/aerzteblatt.de

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