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Politik

Bundesentwicklungs­minister will Hunger und Armut besser bekämpfen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Berlin – Zur besseren Bekämpfung von Hungersnöten und Armut in der Welt setzt das Bundesentwicklungsministerium auf ein neues Hilfsprogramm. Ziel sei die Stärkung der ländlichen Entwicklung und die Sicherung der Ernährung, sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) heute auf der Verbrauchermesse Grüne Woche in Berlin. Sein Ministerium stellt eigenen Angaben zufolge dafür jährlich 700 Millionen Euro bereit.

„Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft sind die beste Prävention gegen Hunger und Armut“, betonte Niebel. Zu dem zehn Punkte umfassenden Programm gehört die bessere Verzahnung von Nothilfe nach Katastrophen mit langfristig wirksamen Vorsorgemaßnahmen. Zudem will sich der Minister für die Abschaffung von EU-Agrarexportsubventionen einsetzen.

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Bördern will das Ministerium mehr Transparenz, um Korruption in der Landwirtschaft einzudämmen. Außerdem soll die Förderung von Bildung, Frauen und sozialer Sicherung unterstützt werden. Auch müsse ein freier und fairer Zugang zu Land erreicht werden. In einer im vergangenen Jahr gegründeten Task Force würden Kräfte gebündelt, um „schlagkräftiger zu sein als bisher und noch wirkungsvoller für die Erreichung der Ziele einzutreten", sagte der FDP-Politiker. © dapd/aerzteblatt.de

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