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Arzneimittelausgaben 2011 um 2,8 Prozent gesunken

Dienstag, 31. Januar 2012

dapd

Berlin – Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 2011 um 2,8 Prozent beziehungsweise 800 Millionen Euro auf 27,1 Milliarden Euro gesunken. Diese vom Deutschen Apothekerverband (DAV) berechneten Werte berichtet heute die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Ziehe man davon die auf 1,4 Milliarden Euro geschätzten Einsparungen aus den unveröffentlichten Rabattverträgen der Kassen ab, seien die Ausgaben sogar noch geringer.

DAV-Vorsitzender Fritz Becker betonte die Rolle der Apotheken bei diesen Einsparungen. „Mit dem erhöhten Zwangsabschlag von 2,05 Euro pro Arzneimittel sind allein im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro direkt an die Krankenkassen zurückgeflossen“, sagte er.

Neben den Arzneimittelausgaben sind 2011 laut DAV auch die Ausgaben für Impfstoffe um 0,1 Prozent von 1,040 auf 1,039 Milliarden Euro gesunken. Die Zahl der ärztlich ausgestellten Rezepte für Arzneimittel sei um 0,9 Prozent auf 457 Millionen gestiegen. Die Zahl der zulasten der GKV abgegebenen Arzneimittelpackungen sank um 0,1 Prozent von 731 auf 730 Millionen im Jahr 2011.

© hil/aerzteblatt.de

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