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Politik

Kliniken interessieren sich für Endoprothesen­register

Dienstag, 31. Januar 2012

dpa

Berlin – Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) stößt laut BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit bereits vor seinem Start Mitte 2012 bei Krankenhäusern auf Interesse. „Rund 150 Kliniken haben bis jetzt Informationen angefordert oder signalisiert, dass sie sich am EPRD beteiligen wollen“, erklärte der Leiter des BQS-Instituts, Christof Veit.  

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Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, des Verbandes der Ersatzkassen, des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie und des BQS-Instituts

Ziel des Registers ist es, die Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu verbessern und die Zahl unnötiger Wechseloperationen zu senken. Das EPRD verknüpft dafür systematisch Routinedaten mit neuen Informationen über den Einbau künstlicher Hüft- und Kniegelenke. Auf dieser Datengrundlage will das Register langfristig die Qualität der Produkte beurteilen können und mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke erfahren. Die Teilnahme am EPRD ist für Krankenhäuser und Patienten freiwillig. 

Zurzeit testet das BQS-Institut den Datenfluss zwischen den Krankenhäusern, den Krankenkassen und der Registerstelle in fünf Kliniken. Die verwendeten Daten sind fiktiv. Die Software entspräche allgemeinen Standards, sagte der Projektleiter Franz-Josef Grothaus. Sie könne als Stand-Alone-Lösung aufgebaut oder auch in ein bestehendes Krankenhaus-Informationssystem integriert werden. Eine individuelle Anpassung an die jeweilige Klinik sei möglich.

Künftig sollen die teilnehmenden Kliniken einmal im Jahr einen klinikspezifischen Bericht vom EPRD erhalten, der Vergleichsdaten zu anderen Kliniken über die Zahl der Wechseloperationen enthält sowie Informationen darüber, warum es zu Wechseloperationen gekommen ist. © fos/aerzteblatt.de

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