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Politik

Bundesregierung: Flexible Arbeitszeiten erhöhen Gesundheitsrisiken

Montag, 13. Februar 2012

Berlin – Fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet einer Untersuchung zufolge auch an Wochenenden, Feiertagen oder nachts. 46,9 Prozent der Beschäftigten leisten gelegentlich, regelmäßig oder ständig zu sogenannten atypischen Arbeitszeiten Dienst, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei im Bundestag hervorgeht, aus welcher der Bundestagspressedienst heute zitierte.

Hochvariable Arbeitszeiten könnten das Risiko gesundheitlicher, familiärer und sozialer Schwierigkeiten erhöhen, heißt es in der Antwort. Mehr Einflussmöglichkeiten für die Mitarbeiter auf die Arbeitszeit könnten dem jedoch entgegenwirken.

Rund 58 Prozent der Beschäftigten arbeiteten in starren Arbeitszeitmodellen, heißt es weiter. Etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Arbeitnehmer hätten hingegen Einfluss auf ihre Arbeitszeit. Ein großer Teil von ihnen könne Arbeitszeit auf sogenannten Arbeitszeitkonten sammeln, um bei Bedarf entsprechend frei zu nehmen. Weit verbreitet seien zudem Gleitzeitmodelle, bei denen die tägliche Arbeitsdauer festgelegt ist, nicht aber der konkrete Arbeitsbeginn. Der Rest der Arbeitnehmer arbeite in anderen Arbeitszeitmodellen, erklärte die Bundesregierung. © afp/aerzteblatt.de

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